Beiträge von joybiker

    "Das machen die doch extra! :evil:"

    Als alter Honda Fahrer - seit 1964 ununterbrochen mit Honda Motorrädern "on the road" (C 72 E + CB 450 Black Bomber+ CB750 + CB 350 F+CB1 NC 27) der ich seit jeher die Wartung + Neuverkabelung an meinen Fahrzeugen selbst vornehme, muß ich, anerkennend, dem Herrn Gerd, Disco Volante zustimmen: seit jeher sind die Kabelfarben bei den Honda Motorrädern abweichend von der Europa Norm.

    Wobei anzumerken ist, daß z.B. die Firma JAWA ganz zu Beginn, nach dem WWII, ihre Motorräder an der Vorkriegsnorm der Briten orientierte: PLUS auf den RAHMEN. Das hat bei manchen, in Deutschland zugelassenen JAWAS, bei Fehlverkabelung der Batterie, zu Kabelbränden geführt. Später wurde das dann entsprechend der Nachkriegsnorm der Europäer geändert.


    Weshalb die Japaner, speziell Soichiro Honda, der Firmengründer, seine Motorräder mit Plus=schwarz und Minus=grün ausstattete, ist der ungeordneten Nachkriegsjahren Normenvielfalt, zuzurechnen.Honda wurde quasie in einer Hinterhofgarage, als "Start-up" Projekt, aus der Not, dem Alliierten Wirtschaftsembargo ausgesetzt, ohne jegliche Vorkriegsproduktionsanlagen, neu gegründet.


    O.K. - dies ist ein MV Agusta forum - aber interessant ist die Industriegeschichte USA/D/GB/I/F/J schon, wobei die Nachkriegswirren zu vielfältigen Notlösungen zwangen. Z.B. reparierte der blutjunge ex- Kriegsgefangene Mechaniker Honda, die Trucks der Amerikaner und nebenher tunte er die von den US-GIs mitgebrachten Harley/BSA/Thriumph und Norton Motorräder.Was sich an den Prototypen seiner Motorräder gut erkennen lässt, ein Mischmasch englisch, deutscher und eigener Formensprache und Technikvorbilder : alles in einem Motorrad vereint.

    Die kleine "Super-Cub" war dann das erste, in Serie gefertigte Kleinkraftrad, mit der typischen Hondaschwinge am Tank.Ab da ging es stetig voran; bis zum "Weltweit Größten Motorradhersteller" . Wobei anzumerken ist, daß DKW, NSU, BMW, Horex, Adler, Maico,Zündapp u.a. mehr, deutsche Firmen, mehrere Jahre nach dem Krieg - diese Vormachtstellung innehatten.Die sind, ca. 8 Jahre vor dem Debut von Yamaha Honda Kawasaki Suzuki, auf dem europäischen Markt, (fast) alle in einer "konzertierten Aktion" von "Motorradfeindlichen Managern/Bankern" in den Konkurs getrieben worden. Mit dem Vorurteil: der Kunde hat das Motorradfahren im Regen satt und will "sein Kleinstautomobil" (Goggo/Messerschmitt Kabinenroller/Leukoplastbomber) fahren.


    Die ersten, modern gestylten Hondas und Yamahas schlugen 1959/60/61 "wie eine Bombe" ein: in Europa und zuvor in den USA. Die Nachfrage steigerte sich monatlich und die BMW Motorradproduktion, bisher künstlich per Behördenaufträge am Leben erhalten, stellte sich langsam auf die Designsprache, der modernen und farbigen, "Sportmotorräder" ein.

    Zu der "Erfolgsgeschichte der weltweit bekannten Motorradfabrikanten" gehört - nicht allein durch die unzähligen Rennerfolge untermauert - auch, und im besonderen, die italienische Marke "MV Agusta". Worauf die Beschäftigten dort stolz hinweisen.


    Gruß Christoph :mrgreen:

    P.S.: der sich ev. eine neue Honda Monkey Bj. 2019 125 ccm + Yoshimura Titan exhaust, kaufen wird. Ein "toller" Sound (siehe you-tube-videos)- ev. sogar eintragungsfähig (nö - bei der racing Ausführung gibt's nur einen Krümmer - ohne Katgeschwür)

    ZONKO find den Monkey auch suuuper Z.Z. fast ausverkauft - ca. 6 Monate Lieferfrist..

    Heute wurde eine rote Monkey GEKAUFT - nach Internetsuche+Herumtelefonieren von Nord bis Süd.. habe ich noch eine ergattert ...garnicht so weit weg von meinem Wohnort.Da freue ich mich sehr und auf den "racing" Yoshimura exhaust RS-3 A muß ich dann sparen.Den kann ich auch nur in Lommel bei dem dortigen Yoshimura USA Großhändler bestellen.Racingpreis.

    claro - ich habe Verständnis ^^ - lese bitte: "Im Prinzip muss ich.....a l l e n hier (bisher) vertretenen Meinungen zustimmen". Dazu gehört selbstredend auch DEINE : b) "... es geht nicht um illegale Krawalltüten sondern um 103dB mit einer homologisierten und nicht manipulierten Abgasanlage."

    Ich liebe so'ne olle BSA von 1956 oder Norton oder Ducati oder MV Agusta mit ihrem spezifischen Geboller oder das Zweitaktgeheul meiner getunten Adler.Meine RR :love: "tönt" suuuuper

    Nein - wir reden nicht aneinander vorbei.Nur die wunderschöne "unterdruckgeformte" Tonanlage werde ich mir (leider) verkneifen.. m.E. zu laut und zu wenig PS..(?)

    Gruß C.

    Pianissimo...

    pssst - hatte hier auch einmal meine Meinung, betreffend der "ausgeräumten Schalldämpfer an Motorrädern", geäußert.

    Überschrift : "Ihr sägt euch /uns allen den Ast ab - auf dem ihr/wir (hobbymäßig) sitzen".

    Im Prinzip muss ich - mit meiner Vita von mehr als 50 Jahren ganzjähriger, aktiver Motorradfahrerei, allen hier vertretenen Meinungen zustimmen.

    a) "Habt ihr schon mal überlegt...?!"

    b) "..was kann ich jetzt dafür..?!"

    c) "Bei uns auf dem Dorf.." was ich noch ergänze:

    In den 60ern (voriges Jahrhundert :mrgreen: ja - ja..die alten Rock`n Roll Sackgesichter tanzen flott :evil: auf dem "brutalen Tanzparkett" mit), war MANN mit einem Motorrad nicht ganz alleine auf der Hauptstraße - der Pfarrer fuhr seinen "dö-sche-vo", der Sägewerksbesitzer seinen BMW V8 Buckel und der Ortsb.....äh, Polizist, seine Dienst BMW 250 und privat, seinen roten Heinckel Roller, und der Tierarzt 'nen Opel Kadett usw.. Das war's mit der Motorisierung. Jeder kannte jeden und grüßte (fast ) jeden.


    Lärmbelästigung ? Anzeigen :?: Nö - nun, ja, bei der Prozession zu Ostern, hatte ich schnell die Lektion gelernt: "Kreuz voraus - Motor aus !" und ein :idea: "geheiligtes Gesicht aufsetzen". Als Flüchlingskind (ganz böse geschimpft: "Pimocke" DAS möchte ich nicht übersetzen..) und auch noch "Evangele" und nicht papistisch getauft, wurde man etwas scheel angeschaut, aber, befolgte man die ungeschriebene Regel: "Was Du nicht willst, das man Dir tu - füg auch keinem anderen zu", wurde man - auch als Motorradfahrer nicht - in die "Schmuddelkinderecke" gestellt.

    Heutzutage sieht es anders aus: Die lieben Anrainer - die meisten kennen mich mit meinem Motorradspleen aus ihrer Jugend her - waren wenig erstaunt, als ich unser Familienhaus "übernahm" und sofort eine Garage+ Werkstatt anbaute (in Eigenregie do it yourself).Meine Adlers+Gileras+Hondas wurden nie einer nachbarschaftlichen Geräuschüberprüfung unterzogen.


    Alles änderte sich, als in der Nachbarstraße ein "Knusperhäuschen" gebaut wurde = im Baustil eines kanadischen Holzblockhaus.

    O - Ha ! dachte ich doch richtig...deren "Kiddzzz" standen kurz darauf, quer über die Straße in Reih und Glied aufgebaut - wurden von der GRÜNINnen Mutti instruiert, und hielten sich, gestikularisch theathralisch Aufmerksamkeit heischend - beide Ohren zu... Als ich darum bat, den Weg frei zu geben, wurde mir unisono entgegengeplärrt: "WIR SIND DIE ZUKUNFT - das ist unsere Spielstraße !" Ich fuhr über den Bürgersteig davon und die Meute war perplex...

    Zwei Tage später, wurde ein 25 KM Schild montiert und am Tag darauf wurde "geblitzt" - allerdings nur die Familienväter welche mit ihrem Van die Kiddys von der Verwahranstalt abgeholt hatten. DAS kam dann nicht so gut an....

    Kurzum: Da die Knöllchenbilanz mager ausfiel, wurde das Equipment eingepackt und die "Blitzkriegaktion" ersatzlos gestrichen.


    Leider haben die "Ohren-zu-halten-Kinder" die Kinder in unserer Straße sich dies Verhalten als Vorbild = "coool", genommen und sich dazu anstacheln lassen, quer über die Straße, dicke Äste, Wackersteine etc. zu "drapieren". Fast wäre ich nachts mit meiner Honda zu Sturz gekommen.Meiner telefonischen Beschwerde, bei der Polizeidienststelle in der Stadt, wurde mir mit folgen Worten - in belehrendem Tonfall - widersprochen: "DAS ist völlig normal! Sie haben wohl keine eigenen Kinder !!!" Ich selbst habe drei und vollstes Verständnis .. die wollen doch nur spiiiielen...und das mit den 'Ästen auf der Straße haben Sie doch blos erfunden weil Sie "Kinderfeindlich" sind.."
    Antwort meinerseits: "Nö -ich verhelfe seit über 20 Jahren unerzogenen, fremden Kindern, zu etwas sozialverträglicheren Benehmen als Gymn. Lehrer ist mir ihre "Meinung" nicht unbekannt...allerdings fürchte ICH mich NICHT vor Elternsprechtagen".Daraufhin habe ich die Kinder in meiner Straße öff. - in Hörweite deren Eltern, auf die Gefahr hingewiesen, daß die Steine und Äste auf der Straße "hundsgemeingefährlich" sind... danach war Schluß mit lustig.

    Wenn sich jetzt jemand "auf den Grün-Wiss-Rot-Jestrieften Schlips" getreten fühlt; sei's drum...wer den langen Schrieb nicht lesen möchte, soll es bleiben lassen..

    Gruß an Alle

    und: "macht nicht so'n Krach" :saint: :thumbup:

    Christoph



    Guck mal.

    Prima Verweis - auf solch eine einfache Möglichkeit, zwecks Ladezustanderhaltung, der umständlich zugänglichen Batterie, sollte einem die MV Agusta Fachwerkstattcrew bei Abholung des (neuen) Motorrades einmal dezidiert hinweisen.

    Nachdem ich (endlich=juchhuh) einen gebrauchten original Hauptkabelstrang einer Brutale 800 incl. Sicherungskasten, für meinen Eigenbau, bei ebay Kleinanzeigen "geschossen" habe, bin ich gerade dabei, den Winz-Elektroplan, aus dem Fahrerhandbuch meiner dragster, auf ein lesbares Format zu vergrößern.

    Dabei, so bin ich sicher, wären mir diese "Schnittstellen" (Anschluß + zur Batterie und + Anschluß zum Anlasserrelais, wie von GRIMOTO so trefflich gezeigt, aufgefallen und ich hätte mich dementsprechend "bedient". Auch der spezielle Hinweis, wie man das Bordnetz - durch "Ziehen" des richtigen Steckers - dauerhaft von der Batterie trennt, ist "gold-wert".

    Nebenbei angemerkt, hat man den Kabelstrang in der Hand, so fällt doch das, in einer modernen MV Agusta verbaute, elektrotechnische "know-how" in's Auge....so'n "Trumm" von Elektrokabelei + Sicherungen+Relais+++ hatte ich an einem meiner Motorräder bisher noch nicht gesehen.

    Also: Danke an Klatze 309 für den link  :)

    Christoph

    P.S.: gestern mein Motorrad beim Händler abgeholt, das implementierte neue Federbein von Benny Wilbers ist suuuper - jetzt komme ich auch - ohne Fingerhakelei und ohne Winkelschraubendreher - an die zwei Verstellrädchen für Zug-/Druckstufe dran..

    Um die Gabelabstimmung (entweder Umbau = andere Federn mit weicherer Federrate + Gabelölsorte + Ventilmodifikation mit Ölinsbauteilen oder Adreani Kartuschen), muß ich mich leider selber kümmern - wurde "vergessen" (?!) oder wie..oder was... tzzz :cry: tzz

    Nur komisch, dass sie damals nur die TV aufgelistet haben, obwohl die identische Kupplung außer bei RR-Modelle in allen 3-Zylindern verbaut ist.


    das kam mir doch irgendwie bekannt vor:....nur die RR Modelle sind nicht mit diesem Kupplungskorb ausgestattet..(?)

    Hallo, AndreasF...und das ist definitiv bei allen Dreizylinder RR so :?: Hatte meinen Mv Agusta Händler, voriges Jahr, kurz nachdem ich hier von dieser Problematik las, darum gebeten, dies Bauteil zu "begutachten".

    Was er mir dann auch versprach..demnächst, bei der Inspektion würde das gemacht. Bei den gezeigten Bildern des "zerbröselten" Kupplungskorb können sich bei einem MV Agusta Fahrer schon "die Nackenhaare streuben". Der "Rabatz"" den der explodierende Kupplungskorb erzeugte...muß sogar den 8| HP Corse Klang übertönt haben...und ja, ich finde den HP Corse "unterdruckgeformten Auspuff" auch sehr schön und passend an der dragster.Wenn bei mir nicht diese Zweifel wären...Geräuschkulisse (einziger Motorradfahrer in der Siedlung..Überwachungsgeile Beamte mit "Freunde&Helfer-Syndrom"..) u n d möglicher Leistungsverlust.Es sei denn, MANN tunt das Motorrad mit Eprom und (illegalem) Weglassen des Katalisators; wie die italienischen Mechaniker die eine erhebliche Leistungssteigerung auf dem Fuchs- Prüfstand erzielten.Eine Phonmessung wurde allerdings nicht gezeigt und dokumentiert.Hierzu gibt es auch einige Stellungnahmen pro und kontra im Brutale Forum zu lesen.


    Gruß Christoph

    Hallo - hänge mich hier 'mal dran: alles, was ich mir international (USA/GB/I..) diesbezüglich "herruntergeladen" habe, ist entweder kein "richtiges" Werkstatthandbuch - viel zu simpel aufgebaut - oder mehr als "Fahrerhandbuch" zu lesen. Das beigelegte "Fahrerhandbuch" zu meiner MV Agusta dragster RR ist für Servicearbeiten (außer Kettendurchhang einstellen und Sicherungswechsel etc.) wenig hilfreich.

    Weshalb bietet MV Agusta seinen Kunden nicht an, zumindest halboffiziell, um die authorisierten Werkstätten nicht zu verprellen, sich ein Werkstatthandbuch zu kaufen ? Oder sogar einen Ersatzteilkatalog ? (von allen meinen Motorrädern - besitze ich eine solche originale Handreichung).

    Zumal einige MV Agusta Fahrer regional in "Serviceeinöden" hausen; das Händlernetz ist nun 'mal nicht so dicht besetzt, wie bei den Großserienherstellern und sich etwas eingehender über die Technik des eigenen Motorrades zu informieren, ist m.M. nach, schon sinnvoll.

    Da die dragsterRR mit den brutalenRR der Baureihen 800 ccm scheinbar weitreichend baugleich/ähnlich sind (Rahmen/Motor/Gabel/Räder/Bremsen/Elektrik..), wäre ein Werkstatthandbuch (downloud ?) einer brutale 800 auch genehm..

    Gruß Christoph

    Benni79 hat damit recht, elektronisch geregelte Ladegeräte geben keine Spannung heraus, wenn die an den Stromprüfer angeschlossen werden. Habe dies soeben mit Erstaunen :eek: festgestellt: nur mein "altes Geraffel", was ich viele Jahre zusätzlich zur Ladefunktion benutzte, um die Stromkreise, der von mir angefertigten Kabelbäume zu überprüfen, hat an den Krokodilklemmen "Spannung".

    Schon wieder etwas :idea: dazugelernt; tja, man ist halt so der jahrzehntelangen :sleeping: Routine verfallen, daß man die Ratschläge nicht jedesmal auf den IST-Zustand des technischen Wandels hin überprüft.

    Nun, geschadet hat's dem Fragesteller nicht - aber DANKE an die, die "up-to-date" meinen Fehler berichtigt haben.

    Gruß Christoph :oops:

    Hallo KEVIN,

    auch einfach: da die :idea: Glüh(birne)leuchtet ja auf "Durchfluß" reagiert (leuchtet) ist es im Prinzip (nur bei Glühbirnen mit einem Leuchtfaden und a) "Fassungskontakt"= Blechfassung+ b) "Zentralkontakt" = unten der aufgelötete Kontakt) völlig egal, wo Du + /- dransteckst.Der "Strom fließt" und der Glühfaden (Laienhaft so'ne Art von "Engstelle" im Stromkreis), erhitzt sich und leuchtet auf.

    Bei LED's ist das etwas komplizierter zu erklären...der Herr DISCO VOLANTE =Gerd, kann das besser als ich.


    Auch der versehentliche Kurzkontakt der beiden Pole am Batterieladegerät-Ladekabel (NICHT BATTERIE/Bordnetz !!) miteinander, wird dank "Sicherheitskurzschlußfunktion" des Batterieladegerätes, nicht zur Zerstörung des Ladegerätes führen.

    Also, dranhalten und prüfen - plus/minus ist DIESMAL nicht sooo wichtig.

    Bei allen sonstigen Arbeiten an der Elektrik unbedingt PLUS von MINUS separieren - sonst "blitzt und flämmt es mit und ohne dazwischengeschaltete Sicherung".


    Gruß Christoph

    auch ich habe einmal als "Beginner" an meinen allerersten Motorrädern herumgebastelt - von signifikanten Fahrzeugteilen allerdings am Anfang, tunlichst die Finger ferngehalten.Man lernt jedoch ständig neues und vieles kann Mann sich auch durch "Lesen" auch im Internet (t) aneignen; vom beruflichen "Fachwissen" (Gesellen- bzw. Meisterbrief) unterscheidet sich das "learning by doing" jedoch schon noch...

    Gruß Christoph

    Guten Morgen, GERD

    ZITAT:

    "Bei Blei und LiFePO4 ist die Ladeschlußspannung gleich ca. 14,4V

    Spez. Lit. Lader braucht man nur wenn der Akku keinen eingebauten Balancer hat (z.B. JMT hats).

    Lasst euch nicht von der Werbeindustrie verunsichern. G"

    DANKE ! :thumbup:

    SEHR AUFSCHLUßREICH, .. tja, mit dem "Verunsichern" hätten die Vermarkter bei :roll: mir (beinahe) ihr Opfer gefunden. Egal wo der Laie sich informiert, überall wird davor gewarnt, ein "normales" Ladegerät für diesen Batterietyp zu verwenden.

    Das wird dem fachlich nicht geschulten Verbraucher so in's Gemüt gehämmert, daß er, fast unvermeidlich, dem "HOAX" der Vermarktungsindustrie aufsitzt.

    Über diese fest eingebaute "Balancerelektronik", z.T. mit optionaler "Batteriezustandmeldung" per app an das Funktelefon,

    hatte ich auch bereits sinniert...(ich gehe, ganz "unge-ape(p)t" in die Garage und schließe das Ladegerät an..)

    "Ladungsspitzen" oberhalb von 14,4 V, in Bordnetzen von zumeist älteren Motorrädern, deren Ladeströme z.T. höher eingeregelt werden, sollen für die LiFePo Batterien "schädlich" sein, ebenfalls die sog. "Refresher-Funktion". Was bei meiner letzten 12 V Batterie von Panasonic an der ADLER - so eine mit Steckern aus dem "Notstrom-Sortiment" - jedoch keine LiFePO - auch schädlich war. Als ich diese :whistling: über Nacht am elektronisch geregelten Ladegerät "vergessen" hatte und das Ladegerät automatisch vom "Erhaltungsladezyklus" in den "Refreshzyklus" wechselte, bekam diese Batterie "dicke Backen" und war "klinisch" tot :(.


    Liest man in foren und in Produktbeurteilungen:

    "Meine LiFePO (ob mit oder ohne "4" ) hat sich bereits nach einer Saison "verabschiedet" . 8o NIE wieder kaufe ich so'n Schrott ! Da

    bevorzuge ich eine GEL Batterie. Die letzte hat mehr als 5 Jahre funktioniert."


    FRAGE: :?:Betrifft das nur bestimmte Produkte ? oder vornehmlich die "vor-der- LiFePO 4" Serie ?

    Sind diese LiFePO 4 kompatibel zu meiner MV Agusta dragster RR Bj. 15/16 ? (manche warnen davor - andere nutzen die)


    Gruß an ALLE und FROHES NEUES JAHR ! wünscht euch Christoph

    P.S.: vermutlich hast Du recht damit, "Blinkerrelais ist n i c h t im Motorsteuergerät" implementiert; ich habe auch nur - unreflektiert den Sprachduktus übernommen.Nö - den Schaltplan im MV Agusta Fahrerhandbuch kann man ja nur mit der Lupe entziffern.Schön war's wenn ich ein "Werkstatthandbuch" zum Nachschauen hätte...und dito, passend dazu einen "Ersatzteilkatalog".

    " ... das mit dem Stecker ancrimpen,sollte ich hinbekommen. Um das Ladegerät zu testen, müsste ich den aber schon vorab abknipsen, damit ich an die Kabel komme oder gibt's da ne Alternative, wenn der Stecker noch dran ist?"


    Claro: nimm zwei abisolierte Kabel und stecke davon jeweils eins in jeweils einen Steckkontakt des Ladegerätes.

    Die RICHTIGEN Kabelenden (Plus und Minus nicht verwechseln) am anderen Ende des Überbrückungskabels an die Kontakte

    der Glühbirne halten.

    Wenn's leuchtet..:idea: wenn nicht: :arrow: gibt's ein C-TEK u.a. bei Louise im Angebot zu kaufen. Ich würde auch das 5er kaufen...es sei denn, deine MV ist mit einer Lionen Batterie bestückt, DIE dürfen nur mit einem speziell dafür geeignetem Ladegerät "aufgetankt" werden.


    Gruß joybiker

    Als einziges mit "Sehr gut :!:" getestetes Batterieladegerät für Motorräder/Quads etc. = C-TEK

    Ich benutze seit längerem, mit zufriedenstellender Wirkung, eines von der "Tante Louise", aus dem damaligen "Hausprogramm"; das "kann" 12 V und 6 V laden und ist, auch für PKW Batterien geeignet, somit eine Alternative zu meinem 12V Ladegerät von "Optimate", was auch einwandfrei funktioniert hat und dem uralt Geraffel (ohne elektronische Ladekomfortregelung=nur Trafo und Ampere+Volt-Meteranzeige), was bei den "offenen" Bleibatterien unweigerlich zum "Kochen" des Säureinhalts führte und zum Exitus der, über Nacht, angeschlossenen Batterie führte...

    Irgendwo - unter :arrow: "best-Batterieladegerät im Test" o.ä., findest Du da sogar die "Ladezyklen" und a l l e sonstig relevanten Testergebnisse. Die Ladegeräte von C-TEK sind da weitaus besser elektronisch "eingeregelt", im Testvergleich zu den Mitbewerbern. Den etwas höheren Kaufpreis gegenüber den "Billigheimern" sollte man mit einkalkulieren. Zudem sie sehr gut ausgestattet sind, mit qualitativ besseren "Schnellladesteckverbindern", als die getesteten Konkurrenten...vermutlich kommen jedoch ALLE aus Fernost.

    Man sollte jedoch im Zeitalter des Internet-Versandhandels :idea: die P r e i s e vergleichen...und zwar immer, die mit der selben Produktnummer !

    'tschö wah wie die Ööcher muulen :saint:


    joybiker

    P.S.: vor dem Neukauf würde ich aber eine 12 Volt Glühleuchte oder einen 12 V Spannungsprüfer an das "defekte" Ladegerät anschließen... manchmal zeigen diese Geräte auch "rote Leuchten" wenn Plus- mit Minuspol der Batterie verwechselt wurden, oder wenn die Batterie "out-of-order" ist...und falls an deiner MV ein "super-seals" Batterieladestecker vorhanden ist, kannst Du den von dem defekten Ladegerät an das C-Tek (oder ein anderes Ladegerät) "anfrickeln".. oder Dir so ein Steckverbindungsteil bei Louise kaufen und an das Neue ancrimpen...

    Hallo..Duebel :idea:

    :arrow: Mein Tip: Nimm deine Sitzbank ab - fotografier das Geraffel (Befestigungselemente am Rahmen) und fahr mit der Sitzbank zu deinem MV Agusta Händler. Vorher anrufen, ob der eine RR / normale, dort stehen hat;

    sowas muß man vis-a-vis in Augenschein nehmen. Denn: der :evil: steckt häufig im Detail...

    Da ich vermute, daß die Rahmen der entsprechenden Motorräder eines Typs, bei MV Agusta bauähnlich/baugleich sind, müsste so ein Umbau vermutlich machbar sein.

    Es sei denn: die Haltelaschen etc. sind an unterschiedlichen Meßpunkten am Rahmen festgeschweißt...:roll:

    Falls jemand aus dem Forum bereits einen solchen Umbau getätigt hat, kann's ja publik gemacht werden.

    Gruß joybiker :mrgreen:

    Viel Erfolg beim Umbau ! :thumbup:

    Ok super. Dann war es nur unbegründete Panik :saint:

    Klingt also nicht ungewöhnlich.

    Kannte nur dieses Ausmaß von meiner Kawa ER6-N nicht... hatte aber auch keinen so großen Sammler!

    :P

    Guten Weihnachtsmorgen !

    Vorweg, ich möchte keine unbegründete Panik auslösen. Nachdem ich mir gerade die Fotos von deiner MV, resp. die von den Auspuffrohren, nochmal angesehen habe, ist mir aufgefallen, wieviel "Schmauch" daran haftet. Scheint mir ein wenig "fett" eingestellt zu sein, oder zuviel Kurzstrecken- oder "cruiser" Betrieb. (:/?)

    Meine dragster, jetzo ca. 16500 Km gelaufen, hat an den drei Auslassrohren keine solch schwarzen Verbrennungsrückstände.Lediglich sind die Edelstahlrohre "goldgelb" von den heißen Auslassgasen verfärbt.


    Ich würde die Maschine im Frühjahr einmal "updaten"; :idea::arrow: die Einspritzanlage neu justieren lassen.

    Wenn sie einen "Auslassklappenstellmechanixnutz" haben sollte, würde ich das "Stellzügeeinstellspiel" überprüfen (lassen). Falls sich danach der "Weiße Rauch = Wasserdampf" nicht verflüchtigt haben sollte nach 20 Kilometer schneller Fahrtstrecke (z.B. auf der Autobahn), würde ich eine Überprüfung der Zylinderkompression veranlassen. Die dabei erzielten Kompressionsdaten lassen auch Rückschlüsse auf die Ventile zu.

    Wasser im Motor ist äußerst schädlich - wie Du bereits angemerkt hattest, bei deiner Kawasaki - und auch bei meiner wassergekühlten CB1 und auch nicht an all den anderen (luftgekühlten) Motorrädern (außer der Zweitaktadler = blaues "Fähnlein" nur beim Kaltstart), gab's NIE "Waschküchenklima" ;) .. die werden/wurden allerdings "Ganzjährig" bewegt. Da war das bischen (normal)Schwitzwasser bereits nach zwei-drei Gasstößen "weggepustet".


    Doch "ganz normal" scheint mir - zumindest wie Du das beschreibst - so ein Waschküchendunst nicht zu sein. Noch nicht einmal bei sehr hoher Laufleistung. Wenn dann die Dichtigkeit an den Ventilsitzen abgenommen hat und der Verschleiß an den Kolbenölabstreifringen vorangeschritten ist, kann man eher das schlecht verbrannte Benzin riechen und/oder "grauschwarze Rauchwölkchen" beim Anlassen deuten auf zuviel verbranntes Motoröl. Bei meinem Renault R 16 kam plötzlich Wasserdampf in erheblichem Ausmaß hinten raus - danach mußte ich die Laufbüchsen mit neuen Dichtungen gegen den Kühlwasserkreislauf hin abdichten. Das kündigte sich aber bereits früh an, indem der Kühlwasserstand ständig weniger wurde und an dem Öleinfülldeckel war eine "Pampe" = Emulsion von Öl+Wasser zu sehen.


    Verfall jetzt n i c h t in Panik !


    Gruß Christoph :thumbup:

    Hallo, Berni

    (falls die 2018 B 3 Version ein anderes Blinkerrelais besitzt, ist dieser Hinweis hinfällig/die 2016 Version meiner dragster hat d. Blinkrelaisplatine ebenfalls im Steuergerät (?) verbaut): :arrow: Siehe: Kommentar von Disco :idea: Volante weiter unten.


    bei meiner dragster RR Bj. 2016 - diese hat vorne noch Blinker"bulbs" verbaut mit einer Verbrauchsleistung von 3 Watt, funktionieren LED Blinker von Kellermann o h n e vorgeschaltete Widerstände.

    Rhombus S Extreme Direktkauf beim Hersteller= Preis 64,95 € pro Stück.

    Die Befestigungsträgerstangen sind mit Gummi-Silentmaterial bestückt und können bei Bedarf nachgekauft werden. Blinkergehäuse sind aus Aluminium, in Schwarz oder Alu poliert, zu bekommen.

    Die von MV Agusta hinten verbauten, original LED Blinker am Kennzeichenträger befestigt, wurden n i c h t ersetzt.


    Gruß Christoph alias joybiker

    P.S.: noch 'ne Idee (?) :idea: die Highsider mit 1,5 Watt Verbrauchsleistung = einmal 2 LED Blinker (parallel/in Reihe ?) an die gleiche Leitung anklemmen ? oder macht da die LED Technik schlapp...Wenn ich meine dragster demnächst - nach der Fahrwerksoptimierung - vom Händler abgeholt habe, werde ich mal probehalber einen Kellermann LED Blinker auch hinten anschließen. Na, ja...dieser "Ausleger hinten gefällt mir auch nicht so richtig.Aber ganz ohne Hinterradabdeckung - im Platzregen - da ist mir meine Schwabenlederkombi zu wertvoll.Eventuell baue ich mir so eine filigranere Halterung selbst - ob da aber der TUV mitspielt ?! Die Kennzeichenhalterung von RIZOMA (?) sieht wirklich "chic" aus ..oder sagt man heute: cooool ...

    Hallo, habe dies gerade auf einer interessanten Seite im Internet gelesen.

    https://rowomoto.de/mv-agusta-blipper/mv-agusta-ecu-blipper-update-jetzt-mit-euro-4/

    Einer der Schrauberberichte des Autors befaßt sich ausgiebig in Bildern und Beschreibung, mit dem im Tank verbauten Benzinfilter der MV Agustas.

    Hierzu gehört auch die - kostengünstigere Variante eines passenden "Fremdfilter", was nicht aus dem Werks-Ersatzteilfundus des MV Agusta Dealers stammt = PURFLUX EP58.

    Er schreibt hierzu - Zitat: "...das Purflux kostet mich nur rund 1/50 vom Originalteil des italienischen Zulieferers SOGEFI"; anzumerken ist, daß PURFLUX zur SOGEFI Group gehört.

    Falls dies bereits von jemand anderem verlinkt wurde, kann der Admin es jederzeit redigieren.

    Gruß Christoph :mrgreen:

    GRIMOTO - exact - o.ä. "belissima": DAS ist das Video - HA - HA - HA (Schröder Zitat..)… die beiden Akteure sind "sympathico", besonders der mit den Segelohren, … als der unnachahmlich lässig. :S mit sportiver Gestik, das Minenspiel 8) seines Chefs unterstreicht und so 'mal eben das Originalfiltergedöns "in die Tonne kloppt"...

    Ach, ja..und die Auspuffanlage..ist ja kurz zu sehen, eine von den "Unterdruckgeformten". tja, da wird wohl ohne spezielles Chiptuning NIX "gehen".. explizit= "rennen". Das Problem wird dann das "Überspielen" der Werksupdates sein.. ergo: bei jedem Werkstattaufenthalt entweder das "updaten" nicht zulassen - oder anschließend "neu konfigurieren" (lassen = längerfristig very expensive)…

    Bin gespannt auf Erfahrungsberichte aus der Fahrpraxis. Auch bezüglich der Fahrwerksumbauten ist ein Interessenaustausch sehr hilfreich. Wie ja hier, bei dem von Cherche :thumbup:angeleierten Dialog, ersichtlich ist.

    Danke


    Gruß Christoph

    P.S.: interessant wäre auch eine Leistungsabstimmung MIT KAT, wenn dann ca. 6,5 PS + rauskämen, wär's mir das wert.

    Hallo - Solo fahren = Beifahrerfussrasten abmontieren...na - ja, die von Dir aufgelistete "Gewichtsoptimierung", ist schon aufschlussreich.

    ZITAT:"Kohlefilter und einiges Geraffel aus der Airbox entfernt -2,5 kg (Evotech dran)"

               "Lithium-Batterie" - bisher keine Ladeprobleme damit ?

    FRAGE: Wie fährt sich deine MV mit "Evotech" - damit sind wohl die Luftfiltereinsätze gemeint (?), ist der bessere Luftdurchsatz=Leistungsplus wirklich spürbar ? Ich selbst bin fasziniert von den speziellen Luftfiltern, welche eine MV Agusta Händlerwerkstatt in Italien (Video im Internet mit Prüfstandprotokoll der Leistungsmessung vorher/nachher), an eine brutale Dreizylinder angebaut und mit Chiptuning, etliche PS zusätzlich, herausgekitzelt hat. Wobei mir - in der Rückschau - nicht mehr erinnerlich ist, ob die Italiener diesen erheblichen Leistungszuwachs mit dem Originalauspuff oder letztendlich mit einer SC Auspuffanlage (ohne Kat !) erreicht haben..


    Wobei ich - aus eigener Erfahrung - davon ausgehe, daß es die Italiener mit der Überwachung der Fahrzeuge im "fließenden Verkehr", nicht gaaanz sooo genau nehmen, wie die strengwütigen Beam-te(n)descos, die ja, glaubt man den "Berichten" betroffener Motorradfahrer, Fahrzeuge an Ort und Stelle "stillegen" und per Tieflader abtransportieren, wenn auch nur der "Hauch eines Verdachtes" auf Manipulation, z.B. geänderte Spiegel, zu "laute" Hupe und "falsche Blinker" "kurzer Kennzeichenhalter" usw. und vor allem anderen: "was an Geräusch hinten rauskommt", unbotmässig "krächern" zu sein scheint...

    Wobei ich den letzten "Mängelpunkt" nicht so ganz von der Hand weisen kann; zu Saisonbeginn "röhren" da unzählige Superbikes durch die Voreifel und die pochen auf ihre Dominanz "brüllend und kreischend"..schon über zwei Dörfer hinweg, hörbar - z.T. unerträglich.


    Tja, "Gute Frage", wo holen die MV Agusta Techniker den Gewichtsvorteil bei der dragster her ? Mutmasslich an dem "drum-herum", u.a. am Heck, was weniger wiegt. Könnte das Mehrgewicht der 2018er brutale auch am neuen Hauptscheinwerfer incl. Halterung, Instrumentenkonsole, liegen ?

    Frage: Wie leuchtet der LED Scheinwerfer die Fahrbahn aus - besser als der "normalo" mit H4 ? (der m.E. grottenschlecht funktioniert).

    Anmerkung zum Schluß:

    Am Mittwoch wird das Wilbers Federbein montiert und danach kümmere ich mich um die Frontpartie; die Federrate der Gabeleinsätze muss ja unbedingt passend, zu denen des Federbeins hinten, abgestimmt werden. Dazu wäre hilfreich, die Federkennung (Federrate) des originalen Gabelholm zu wissen...:idea:


    Gruß an ALLE Christoph (hoffentlich ist der Winter gefühlt nicht sooo laaang..) X/

    Jupp bei Schwabenleder haben sie mir beim Kauf meiner Kombi auch ne Flasche Lederöl in die Hand gedrückt. Funktioniert wunderbar und richt auch besser als das Fett :daumen:

    Morjen,...allerseits

    lag bei meiner Schwabenlederkombi auch dabei - so'n rotes Plastikfläsch'ken 100ml,

    bei der neuen Lederlatzhose gab's keins mehr dazu (:-( ( (:thumbdown:

    Ist aber schnell aufgebraucht; ansonsten benutze ich seit Jahrzehnten BALLISTOL, das erprobte Waffenpflege/Schloß-/Leder-/Wund- und....fehlt noch was ? und Öl für feinmechanische Geräte, z.B. meine Schieb-Messlehren und Haarlineale und Winkelmessgeräte und Drehmomentschlüssel.... Ist allerdings etwas "zäh" im Gebrauch, dafür zieht es nachhaltig in die Lederstruktur ein und schützt vorzüglich gegen Wasser, Lederschimmelbefall und Rost. Achtung: gibt es etwas günstiger im Preis, auch im Gebinde abgefüllt. Die Sprühflaschen sind arg teuer..

    Als ich meine kleinen Satteltaschen beim Lederhandwerker abholte, gab der mir, als Trostpflaster für den weit über das vereinbarte Budget liegenden Preis, ein Glas mit, von dem im Ledergroßhandel abgefüllten Industrie-Lederöl, mit. Das gibt es sonst nicht im Einzelhandel zu kaufen - habe ich bei den hellen Rindledertäschchen ausprobiert und das zog sehr schnell in das Leder ein und scheint auch gut gegen "Nachdunkelung" zu schützen. Ölspritzer von der automatischen Kettenölung schlagen allerdings durch und zeichnen sich als dunkle Punkte ab.

    Für die Handschuhe hat sich bei mir eine "Lederpflegelotion" in einer Pumpflasche 250 ml, von RUBIN, bei Rossmann gekauft, bewährt, die war zwar für die Ledermöbelpflege gedacht und als "Abwehrmassnahme" gegen Madame Maja, meine olle Katze, die gern ihre Krallen in's weiche Leder schlägt....:idea: DEN Geruch mag sie nicht.


    Als Aktionsware hatte der ALDI ähnliche Pumpfläschchen mit Lederpflegeöl, im Angebot, beides ist aber schnell verbraucht. Der Vorteil gegenüber den dickflüssigen Ölen: schnelle Anwendung für zwischendurch, und ist nicht so "schmierig", d.h. meine Gashand rutscht beim Gasgeben nicht mehr auf dem Griffgummi herum und beim "Regen-Wisch-Wasch" gibt es keine Schlieren auf der Sichtscheibe des Helms. EFFAX und Bergsteigerfett, habe ich immer für meine Bund'swehr-Knobelbecher verwendet, welche ich aber, da zu klobig für Schalthebel und Bremspedal, schon seit Jahren nicht mehr anziehe. Die Daytonas sind da weit besser für das Motorradfahren geeignet. Von Daytona soll es auch geignete Lederpflegeöle geben....

    Fazit: Lederkombi & Pflegeöle = ziemlich teuer.....aber notwendig.


    Gruß Christoph


    Nachtrag: Jochen, bei der von Dir verlinkten Lederzentrum-Firma, gibt es ein Leder-Imprägnier und Pflegemittel = das in der gelben Flasche "Colour... " allein die Form der Flasche läßt darauf schließen, daß es vom selben Hersteller, wie das von Schwabenleder stammt …. Ich werde mir dort die 1 Liter Flasche davon bestellen.

    Aaach, ..der "Blipper".. hat bei meiner MV dragster - nachdem ich die "oberen" Drehzahlbereiche - so um die 10 000 U/min + des Öfteren nutze - bereits zweimal nicht "geblippt"..:thumbdown:

    Vom 1. Gang zum 2. Gang - einwandfreies Hochschalten mit dem Blipper. Dann den 3. Gang bis 9 500 U/min hochgedreht.. und ..Gas stehen lassen..schalten ohne Kupplungsbetätigung...NIX..wie "festgeschweisst" der Schalthebel..der Motor dreht auf über 10 000 U/min... S......e, Kupplungshebel gezogen, Schalthebel betätigt - NO GO - und.. plötzlich befindet sich das Getriebe "zwischen den Gängen".

    Ergo: das Motorrad mit gezogenem Kupplungshebel ohne Gas..."ausrollen" lassen. Danach die Gänge im Leerlauf "sortiert".. dabei gab's trotzdem 'nen lauten Gruß aus der gearbox.

    I was not amused....twice..

    Danach ging es - zumeist unterhalb von 10 000 U/min, völlig unkompliziert weiter mit der "Blipperei"...Seeehr ominös


    Christoph :roll:

    und ja, meine kleine Honda konnte ich - ohne Kupplungsbetätigung - hoch + runter schalten..ohne "Klock"(!) Nur'mal so angemerkt, wegen ev. Besserwissi a'la: "Wer nie richtig schalten gelernt hat.."

    Ich hoffe, ihr versteht die Ironie :oops: